Regenpoesie

Die Wasser der Welt

Der Himmel wurde zum wütenden Bach,
Wildwasser stürzt allen Wegen nach.
Der Regenlärm laut die Stunden schilt,
Sturzwasser aus Wolke und Acker quillt.

Doch von unsern Herzschlägen, den raschen,
Kann nie der Regen die Spuren verwaschen,
Und die Stunden, die sich warm zu uns legen,
Können die Wasser der Welt nicht fortbewegen.

(Max Dauthendey, Die Wasser der Welt, aus: Weltspuk, in: Gesammelte Gedichte und kleinere Versdichtungen, Albert Langen, München 1930, S. 392)

 

Regenfenster | RegensucherinQuelle: Pixabay

 

Nein, nein, SO schlimm regnet es nicht – man muss seit Neuestem ja immer fragen, ob die (nicht vorhandene) Klimakatastrophe etwa wieder zulangt.
Es ist kalt und es regnet … sogar der Fellträger verschwindet hinter der Heizung und groovt sich auf die kalte Jahreszeit ein.

 

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18 Gedanken zu „Die Wasser der Welt“

      1. Ich habe mich an euren Sommer erinnert, als du so unter der Hitze gestöhnt hast. Ansonsten beneide ich dich für ein Wetter, bei dem man jetzt noch im Meer schwimmen kann … Aber okay, Norddeutschland hat andere Vorzüge … ;-)

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